Brand- und Explosionsschutz

Brandmelder auf Brandschutzvorschrift
Brände und Explosionen können Personen- und Sachschäden in erheblichem Umfang verursachen. Daher ist es von besonderer Bedeutung, diese zu vermeiden.

Wir unterstützen Sie dabei:

Brandschutzbeauftragter
Brände verletzten jährlich zahlreiche Personen und fügen den Betroffenen persönliches Leid zu. Ferner entsteht häufig nicht unerheblicher wirtschaftlicher Schaden. Der Brandschutz spielt im Unternehmen eine wesentliche Rolle. Nicht nur die Baugesetzgebung verlangt Maßnahmen des Brandschutzes. Im zunehmenden Maße rückt der Brandschutz auch durch Richtlinien der EU immer mehr in den Fokus des Arbeitsschutzes.
Unsere Brandschutzbeauftragten beraten Sie zu erforderlichen Maßnahmen des Brandschutzes, natürlich im Einklang mit dem Arbeitsschutz.

Unsere Leistungen im Einzelnen:
  • Betriebsbegehungen, Beurteilung von Brandgefährdungen und Unterstützung bei Unterweisungen der Beschäftigten
  • Beratung zur Flucht- und Rettungswegsituation, erforderlichen Löschmitteln und Kennzeichnung
  • Teilnahme an behördlichen Brandschauen und ständiger Kontakt zur örtlichen Feuerwehr
  • Erstellung und Aktualisierung der Dokumentation im Brandschutz (z.B. Brandschutzordnung, Pläne)
  • Beratung in besonderen Fällen (z.B. Um- und Neubauten, feuergefährliche Arbeiten)
  • Schulung der Brandschutz- und Evakuierungshelfer
  • Unterstützung bei Evakuierungsübungen
  • Schulung von Brandschutzhelfern und Selbsthilfekräften

Schulung von Brandschutz- und Evakuierungshelfern

brandschutz

Rechtliche Forderungen zum Einsatz von Brandschutzhelfern

Der Arbeitgeber hat eine ausreichende Anzahl von Beschäftigten durch Unterweisung und Übung im Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen zur Bekämpfung von Entstehungsbränden vertraut zu machen.
Die notwendige Anzahl von Brandschutzhelfern ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung. Ein Anteil von fünf Prozent der Beschäftigten gilt in der Regel als ausreichend. Eine größere Anzahl von Brandschutzhelfern kann z.B. bei erhöhter Brandgefährdung, der Anwesenheit vieler Personen, Personen mit eingeschränkter Mobilität, sowie großer räumlicher Ausdehnung der Arbeitsstätte erforderlich sein.

Bei der Anzahl der Brandschutzhelfer sind auch Schichtbetrieb und Abwesenheit einzelner Beschäftigter, z.B. Fortbildung, Ferien, Krankheit und Personalwechsel zu berücksichtigen.

Die Brandschutzhelfer sind im Hinblick auf ihre Aufgaben fachkundig zu unterweisen. Zum Unterweisungsinhalt gehören neben den Grundzügen des vorbeugenden Brandschutzes Kenntnisse über die betriebliche Brandschutzorganisation, die Funktions- und Wirkungsweise von Feuerlöschgeräten, die Gefahren durch Brände sowie über das Verhalten im Brandfall.

Praktische Löschübungen (Handhabung und Funktion von Feuerlöschern, Löschtaktik und Wirkungsweise und Leistungsfähigkeit) im Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen gehören zur fachkundigen Unterweisung. Dabei werden Ihre Mitarbeiter auch echtes Feuer löschen! Keine Angst, es wird kein Schaden entstehen. Das notwendige Equipment (Fire Trainer und Übungslöscher) bringen wir selbstverständlich mit.

Grundausbildung Brandschutzhelfer

Die theoretische und praktische Ausbildung der Brandschutzhelfer erfolgt im Rahmen einer ca. 2-3 stündigen Schulung in Ihrem Unternehmen und bis zu 20 Personen können teilnehmen. Damit können wir gezielt auf die Belange Ihres Betriebes eingehen. Die Schulung wird auf Grundlage einer rechtlich vorgeschriebenen Notfallplanung, der DGUV 205-023 und der ASR A 2.2 „Maßnahmen gegen Brände“ durchgeführt.
Die Brandschutzhelfer erhalten entsprechende Teilnehmerunterlagen und ein Teilnahmezertifikat.

Zum Kontaktformular >>

Brandschutz- und Evakuierungshelfer können im Notfall einen wesentlichen Beitrag zur Brandbekämpfung und sicheren Evakuierung eines Gebäudes leisten. Durch eine besondere Ausbildung wissen sie, was im Notfall zu tun ist. Sie können Beschäftigte wie auch Besucher zu definierten Sammelplätzen begleiten und hilfsbedürftigen Personen Unterstützung anbieten. Sie vergewissern sich, dass alle Beschäftigte und Besucher den Gefahrenbereich verlassen haben und tragen damit wesentlich zur Unterstützung der Feuerwehr bei. Ganz wichtig: Sie informieren Kolleginnen und Kollegen über die Verhaltensweisen im Evakuierungsfall und beruhigen im Notfall.

Die Themen der Schulung sind:

  • Bedeutung des Brandschutzes
  • Rechtliche Grundlagen
  • Kennzeichnungen
  • Feuerlöscheinrichtungen und deren Handhabungen
  • Organisatorischer Brandschutz
  • Flucht- und Rettungswege
  • Verhaltensweisen im Brandfall
  • Brandgefahren am Arbeitsplatz
  • Aufgaben der Brandschutz- und Evakuierungshelfer
Beurteilung des Explosionsschutzes und Explosionsschutzdokument
Bei Herstellung, Verarbeitung, Transport und Lagerung entzündbarer Flüssigkeiten oder Stoffe können Gase, Dämpfe, Nebel oder brennbare Stäube entstehen und entweichen. Diese können mit dem Sauerstoff der Luft eine explosionsfähige Atmosphäre bilden. Bei der Entzündung einer solchen explosionsfähigen Atmosphäre kann eine Verpuffung oder Explosion auftreten, die schwere Personen- und Sachschäden zur Folge haben können. Sich der Beurteilung der Explosionsgefährdungen im Betrieb zu widmen, ist daher von besonderer Bedeutung.

Die 2003 in Kraft getretene Betriebssicherheitsverordnung verpflichtet den Unternehmer, ein Explosionsschutzdokument für seinen Betrieb anzufertigen, sofern eine Explosionsgefährdung vorliegt. Dies gilt auch für Altanlagen. Vorhandene Gefahren durch die mögliche Bildung gefährlicher explosionsfähiger Atmosphären aus Gasen, Dämpfen, Nebeln oder Stäuben müssen ebenso dokumentiert werden, wie die Schutzmaßnahmen zur Explosionsvermeidung. Die Pflicht zur Erstellung von Explosionsschutzdokumenten besteht dabei für alle Arbeitgeber, unabhängig von der Anzahl der Beschäftigten. Sowohl für große Industrieunternehmen wie auch für kleinere Handwerksbetriebe.

Ausgangspunkt des Explosionsschutzdokuments ist die Beurteilung des Explosionsschutzes im Rahmen der Gefährdungsanalyse durch unsere Experten, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Explosionsgefahren können z. B. in folgenden Bereichen auftreten: Labore, Lackierereien, Kläranlagen, Batterieladeräume, Mühlen und Silos, Lager für brennbare Flüssigkeiten und Gase, komplexe verfahrenstechnische Anlagen.

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